Geschichte und Ursprung der Hose

Wenn es um Hosen im allgemeinen geht ist die Rede von einem Kleidungsstück, welches das Gesäß, die Geschlechtsteile und die Beine verdeckt.Je nachdem in welcher Schichtlage die Hose getragen wird, kann es sich auch um eine Unterhose handeln. Diese findest du bei uns unter sonstigen Artikeln wie Accessoires. In dieser Rubrik Hosen geht es bei uns um die Oberhose. Hier gibt es auch spezielle Hosen gegen Regen und Kälte. Diese Hosen gelten dann als Überhose. Für einen besseren Sitz werden Hosen gerne mit einem Gürtel getragen, oder man greift zu stylischen Hosenträgern. Dann gibt es auch praktische Multifunktionshosen, welche besonders gerne outdoor getragen werden. Diese verfügen oftmals über praktische Verstellmöglichkeiten am Bund oder einen abtrennbaren Beinabschluss, so dass aus einer langen Hose mit wenigen Handgriffen eine kurze Hose, also Shorts wird.Weit vor unserer Zeit, also im 1. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung sollen Hosen von sogenannten Reitervölkern getragen  worden sein; später waren es noch die Mongolen und Chinesen. Da die Hose nun das ganze Bein umschloss, waren sie so wesentlich komfortabler zu tragen als bislang Röcke. Dabei erfolgte die Herstellung der Hose damals nicht mit dem Zuschneiden und zusammennähen von Stoffen; im Gegenteil: die damalige Hose wurde maßgewebt.

Dann um 750 v. Chr. übernahmen die Germanen die  Hose, die seinerzeit eher knöchellang geschnitten war. Diese wurde in der Antike stark abgelehnt und von den Römern und Griechen zunächst als barbarisch bezeichnet.Erst nach Ende des 4. Jahrhunderts änderte sich langsam die Einstellung zur Hose; ab dem Mittelalter galt diese dann als Statussymbol für den Mann und somit als Rock für Männer. So wurden quasi bis ins 10. Jahrhundert hinein lange Hosen getragen; aber auch sogenannte Beinlinge. Während das 15. Jahrhundert als das Jahr der Strumpfhose galt, kamen im 16. Jahrhundert die sogenannten Pump- bzw. Pluderhosen auf. Auch wenn man es kaum glauben mag, war bereits das 17. Jahrhundert von der wadenlangen Röhrenhose geprägt, und wie wir es heute wissen: es kommt irgendwie alles irgendwann wieder;

Von der  sogenannten Rheingrafenhose, eine Art Rockhose, über die Culotte bis hin zur langen Panalons vergehen weitere Jahrzehnte bis um das Jahr 1850 der geknöpfte Hosenschlitz eingeführt wird. Mittlerweile sind alle langen Hosen längst gesellschaftsfähig und erfahren keine Ablehnung mehr. Bis zum Jahr 1860 waren die Stoffe der Herrenhosen meist hell, gerne im auffallenden Streifen- oder Karomuster. Wenig später wurde es dann von den Musterungen etwas dezenter und die Herrenhosen wurden auch farblich passend zum Frack (auch ugs. „Rock“ genannt) genäht.

Sportlicher wird es für die Hose um etwa 1895, als die sogenannte Knickerbocker (=Radfahrerbekleidung) das Licht der Welt erblicken. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg schafft es die Jeanshose (kurz Jeans) den europäischen Markt für sich zu erobern. Seither ist die Jeans aus unserem Jahrhundert nicht mehr wegzudenken.

Daher ist es heute für uns nur schwer vorstellbar, dass das Tragen von Hosenröcken (sogenannte Radfahrerkostüme)  ohne mitgeführtes Rad verboten war. Erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts kam eine sogenannte weibliche Unterhose (auch Beinkleid genannt) auf den Markt, welche im Schritt offen war. Es bedurfte einer jahrzehntelange Emanzipation der Frauen um die Hose, wie wir Sie auch heute noch kenne, auch für Frauen salonfähig zu machen. Die Frauenrechtlerin Amelia Bloomer war eine Vorreiterin, was die Rechte von Frauen betrifft. Von ihr kennen wir die extra für Frauen entworfene Bloomers. Die Bloomers war seinerzeit eine knöchellange Hose; oben drüber trug man bzw. Frau dann ein etwa knielanges Kleid.

Gesellschaftsfähiger wurde die Hose allmählich im ersten Weltkrieg; allerdings nur als sogenannte Arbeitskleidung für Fabrikarbeiterinnen in Form von Overalls, sowie für Frauen des öffentlichen Dienstes in Form von Uniformen. Allerding ging man damals davon aus, das es sich hierbei um eine vorübergehende Erscheinung handeln würde.

Doch ab diesem Zeitpunkt, wollten viele Frauen nicht mehr auf das Tragen von Hosen verzichten. Obwohl dann bereits in den Dreißiger Jahren die Marlene – Dietrich -Hose mit ihrem extra weiten Beinschlag aufkam, dauerte es noch mindestens weitere 30 bis 40 Jahre bis die Frauenhose einigermaßen an Akzeptanz erhielt und der Hosenanzug für die Frau in Mode kam. Jedoch galt die Hose für die Frau in gehobenen Kreisen nach wie vor als unanständig.

Im 20. Jahrhundert angekommen, sind vorgenannte Denkweisen für uns heute kaum noch nachvollziehbar. Die Hose ist für europäische, amerikanische und australische Frauen zum jederzeit tragbaren Kleidungsstück geworden; Ausgrenzung oder Bestrafung sind wegen dem Tragen einer Hose schon lang nicht mehr zu befürchten.

Hosenarten

Heute gibt es die unterschiedlichsten  Hosenarten, die man sich nur vorstellen kann und sie werden heute uneingeschränkt sowohl von Frauen, wie auch Männern täglich getragen.

Bei den verschiedenen Hosenarten unterscheidet man zum einen die Machart, insbesondere welche Materialien verwendet wurden, oder welcher Schnitt vorhanden ist.

So gibt es heute Hosen mit und ohne Beinschlag, für Freizeit oder Büro, für Feierlichkeiten oder Sportbegeisterte. Während für die Freizeit vor allen Dingen Jeans / Jeanshosen (hier gibt es sowohl die eng geschnittene Röhrenjeans, Boyfriend Jeans, Girly Jeans, Baggy Fit Jeans und und und)  Chinohosen, Caprihosen, Cargohosen, Leggings und Cordhosen sehr beliebt sind, eignen sich diese für besondere Anlässe und Feierlichkeiten nicht all zu sehr. Hier greift Man(n) oder Frau dann doch nach wie vor lieber zum klassischen Hosenanzug mit Anzughose, gerne auch mit Bügelfalte. Für Sport und Freizeit eignen sich zudem Sporthosen wie die Jogginghose( ugs. auch  Sweatpants, Sweathose oder Jogger genannt) oder Shorts. Aber auch hier gibt es noch weitere individuelle Hosen wie die Badehose, Radhose, Reithose usw. Für z.B. handwerkliche Arbeiten eignet sich immer wieder die Latzhose, da man hier einiges anUtensilien verstauen kann, und diese oft insgesamt robuster verarbeitet sind.

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